Sonntag, Februar 8, 2009
GPS hilft bei der Planung des städtischen Baumbestands in Walla-Walla
In Walla-Walla (Washington) hat sich die Stadtregierung zum Ziel gesetzt, 1800 Bäume zu pflanzen. Mit der Umsetzung des Vorhabens will die Stadt auch einen bisher einmaligen GPS-Stadtplandienst einsetzen, der die Lokalisation aller Bäume im städtischen Besitz und an Verkehrsstrecken ermöglicht. Dafür wird die Stadt ca. 12,000 US-Dollar in die Software und Hardware investieren sowie weitere 13,000 US-Dollar, um die Daten des vorhandenen Baumbestands zusammenzustellen.
Die öffentlichen Behörden investieren jährlich ca. 150-200 Stunden jährlich, um bauliche Genehmigungen für die Anpflanzung neuer Bäume zu prüfen, sowie die Entfernung von Bäumen vermessen zu lassen. Das GPS-System soll hier den Aufwand für vor-Ort-Inspektionen reduzieren, da die Datenbank die Größe von Grünflächen ebenso beinhaltet wie den Verlauf oberirdischer Stromleitungen. Darüber hinaus wird die GPS-Datenbank eingesetzt werden, um bei der Durchsetzung neuer Pflanzmethoden, vor allem im Hinblick auf die Schädlingsresistenz der Bäume, zu helfen.
"Wenn wir beispielsweise die Häufung einer bestimmten Spezies feststellen oder ein Räuber Gefahr läuft, den Baumbestand zu töten - wie im Fall der holländischen Ulmenkrankheit - wird es nun möglich, leichter andere Bäume zu pflanzen, die für die Baumkrankheit nicht so anfällig sind", so die Stadtverwaltung.
Geschrieben von Gordon on Gadgets | Comments (0)
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