Dienstag, Februar 10, 2009
Wlan verstehen – Teil II
Schnell beherrschten controllerbasierte Produkte die WLAN Landschaft in Unternehmen – ein Erfolg, der bis heute anhält. Jede der 10 Firmen in ABIs letzter 802.11n Anbietermatrix Meru, Aruba, Motorola, Bluesocket, Trapeze (Belden), Cisco, Colubris (HP), Xirrus, Siemens (Enterasys) und Extricom — beteiligt sich am WLAN Controller-Markt.
Doch Unternehmensanforderungen und Hardwareleistungen entwickeln sich weiter. Dank wesentlicher Verbesserungen können aktuelle Bedürfnisse nun kosteneffizienter und individueller angegangen werden. Auf diese Weise wird die WLAN-Struktur immer differenzierter und schwieriger zu klassifizieren. Die Anbieter teilen ihre Angebote mittlerweile ziemlich unterschiedlich auf. Es ist weder wirklich hilfreich, bei einem bestehenden AP auf “fat” oder “thin” zu verweisen noch kann man alles andere unter der Überschrift „Controller“ vereinen.
Zahlreiche Netzwerkbestandteile, vom Router bis zur Firewall, können in drei Ebenen eingeordnet werden: Data, Controlling und Management. Diese Ebenen finden ebenso bei WLAN-Infrastrukturgeräten Anwendung.
Die Datenebene ist für die Verschiebung der Informationen in Echtzeit zuständig, d.h. Zugriff auf die drahtlosen Geräte, um Funksignale in LAN-Frames umzuwandeln. Im Zusammenhang gesehen, beschreibt die Datenebene also die Art, in der ein Netzwerk Informationen zwischen den einzelnen Elementen weiterleitet. Werden also Datenpakete vom AP zum Controller weitergeleitet oder können sie direkt zwischen APs übermittelt werden?
Auf der Kontrollebene werden auf Struktur-, Sicherheits- und Qualitätsrichtlinien basierende operative Entscheidungen wie bspw. Sessionprioritäten oder (Nicht)Weiterleitung der Datenpakete getroffen. Die Managementebene erfüllt administrative Aufgaben wie AP-Aktivierung, Firmwarewartung, Leistungskontrolle und Fehlerüberwachung.
Geschrieben von Gordon on General | Comments (0)
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