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Sonntag, Dezember 7, 2008

Martin Varsavsky fragt die deutsche Community was FON in Deutschland falsch macht?

Bitte antwortet über die Kommentar-Funktion oder direkt an Martin, über die im Video genannte e-mail Adresse.

Geschrieben von Gordon on Technology | Comments (30)

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Kommentare


Ich habe zwar nicht alles verstanden, mein englisch ist nicht sonderlich gut, aber ich antworte mal auf die Frage im Titel:

Ich denke das größte Problem in Deutschland ist das deutsche Recht. Inzwischen ist es soweit, dass der Betreiber eines Routers für alles verantwortlich ist, was darüber gemacht wird, egal ob dieser Router verschlüsselt oder unverschlüsselt ist.

FON muss da was klarstellen. Wer ist verantwortlich, wenn jemand etwas illegales über meinen Anschluss macht?

(Zudem hat der derzeitige Fon Router ein bisschen wenig funktionen, was sich aber anscheinend mit dem neuen Router ändern wird)

Ich hoffe damit antworte ich auf die gestellte Frage ;-)

1 | Sent by: Felix A. – Freitag, Dezember 5, 2008 (21:55)

Für das von Felix angesprochene Problem gibt es nur eine Lösung: ein VPN-Gateway, das den Besuchern nach außen eine FON-IP zuweist.

2 | Sent by: Torsten – Freitag, Dezember 5, 2008 (23:12)

Mir ist aufgefallen, dass in der letzten Zeit viele FONspots von der Landkarte verschwunden sind und ich überlege mittlerweile auch, ob ich meinen FONspot wegen des allumfassenden Haftungsrisikos nicht besser auch still lege.
Der FONspot ist zwar durch IPCop vom Rest meines Netzes getrennt und alles wird über einen transparenten Proxy geloggt, aber trotzdem bleibt das ungute Gefühl, eines Morgens von einem SEK aus dem Bett geschmissen werden zu können.

Die einzige Möglichkeit in Deutschland Fuss zu fassen, ist selbst Provider zu werden. Foneros dürften nicht nur wie bisher authentifiziert werden, sondern müssten per VPN auch eine eigene IP von FON bekommen.

3 | Sent by: Dexter – Samstag, Dezember 6, 2008 (00:01)

Ich denke auch das die sicherheit hier ein großes problem ist .... viele user werden einfach angst haben das über deren Fon Ap´s mist passiert... ich kann das sehr gut verstehen!

4 | Sent by: BillX – Samstag, Dezember 6, 2008 (01:11)

FON sollte zur international offensichtlich unterschiedlichen rechtlichen Beurteilung verbindlich Stellung nehmen. Es besteht Verunsicherung.

5 | Sent by: Persempre – Samstag, Dezember 6, 2008 (11:27)

Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Es liegt weniger an FON, sondern eher an Deutschland. Der Martin müsste hier wohl erstmal ordentlich die Politik-Mühle drehen um die Situation zu ändern.

Sicher ließe sich die Problematik auch durch VPN-Server beheben, aber das lässt sich dann nicht mehr mit dem Preis vereinbaren.

Das Übrige tut die wirklich schlechte Qualität der Foneras. Die meisten wird das nicht stören, aber die Foneras sind wirklich billigste China-Technik. Das Funksignal scheint kaum oder gar nicht gefiltert zu sein und stört sehr stark auf benachbarten Kanälen und auch anderen Frequenzbereichen, was den Betrieb mehrerer Accesspoints stark einschränkt. Da kann ich allerdings auch nur für die erste Fonera sprechen, ich weiß nicht ob sich das mit der jetzigen vielleicht gebessert hat.

Sollte sich das nicht gebessert haben und FON sich, was ich hoffe, noch stark verbreiten, dann wird FON irgendwann Schwierigkeiten mit der Bundesnetzagentur bekommen, das ist sicher.

6 | Sent by: Thomas – Samstag, Dezember 6, 2008 (11:39)

geht mir genauso - da ich mir nicht sicher sein kann was der "Richter" im Falle des Falles entscheidet. Ich hoffe das es demnächst eine Klärung stattfindet zugunsten von freien Netzen...

7 | Sent by: nodge – Samstag, Dezember 6, 2008 (12:08)

Weswegen ich meinen fon router wieder stillgelegt habe ist ganz klar, die Unklarheit bei der Haftung durch missbräuchliche Nutzung meines DSL Anschlusses. Dabei geht es mir weniger um die grossen Strafsachen sondern die Kleinigkeiten wie filesharing oder ähnliche Kleinigkeiten die aufsummiert an einem Anschluss zu einem großen Problem für den Betreiber des Anschlusses und nicht für fon werden können. Das mache ich nicht mit, bei aller Sympathie für den fon Gedanken!

8 | Sent by: Michael – Samstag, Dezember 6, 2008 (12:38)

Ich wohne zwar in der Schweiz. Aber für was habt ihr Angst?! Ist schon mal konkret etwas in dieser Richtung passiert? Bei meinem Wissen nicht.

9 | Sent by: Peter – Samstag, Dezember 6, 2008 (22:26)

Fon macht zu wenig Werbung! Kaum jemand von meinen Freunden und Bekannten kennt Fon!

10 | Sent by: Tom – Sonntag, Dezember 7, 2008 (00:20)

@Peter:

Gerade das ist das Problem... bisher ist noch nichts passiert, außer das Leute, welche unwissendlich Ihr WLAN offen hatten verklagt worden sind. FON muss hier in Deutschland ganz einfach klarstellen wie es Rechtlich aussieht.

Ich habe zwar vom FON Support die Meldung bekommen, dass, falls es rechtliche Probleme gibt, die Leute von FON alles regeln werden, aber ob man sich darauf wirklich verlassen kann?

11 | Sent by: Felix A. – Sonntag, Dezember 7, 2008 (00:31)

Ich die Probleme sowohl hier im Blog genannt als auch an Martin gemailt. Ohne VPN Tunnel wie bei Hotsplots wird das in D nichts mit Fon. Wichtig ist das der USer von Haftungsfragen entlastet wird.
Aber ich finde es bemerkenswert das Martin jetzt die User frag was in D für Fon falsch läuft. Ich halte immer noch meine Wette das Fon innerhalb des nächsten Jahres entweder verkauft wird oder untergeht. Nichts gegen Fon. Aber irgendwie habt ihr es verpeilt zur rechten Zeit die richtigen Reaktionen zu zeigen. Zumindest in Deutschland. Aber vieleicht bin ich auch nur ein Schwarzseher...

12 | Sent by: Horst – Sonntag, Dezember 7, 2008 (01:29)

Hallo alle zusammen.

Die Rechtslage ist nicht das Problem, sondern nur ein Angst Faktor. Das Deutsche Gesetz sagt, das jeder für die Verschlüsselung verantwortlich ist. ... Das ist der FonSpot. Klar VPNs sind natürlich erstrebenswert und werden natürlich auch eingesetzt wie man liest.

Ich denke einfach das es an mehreren Sachen liegt.

Punkt eins wie oben schon angesprochen ist die Werbung. Woher erfahre ich wo der Spot ist! Bzw. was Fon ist! Hier ist ganz klarer Handlungsbedarf.

Zweitens, die Kompatibilität. Bietet doch einfach eine alternative Firmware für ka. 5€ an die auf Fritzboxen, Netgear oder ähnlichem läuft. Den ich denke mal, vielen kostet es einfach zu viel 2 Router/APs hinzustellen.

Punkt 3, die Abdeckung. Ich finde es gut das ihr Aktionen in München uä. macht aber das bringt mir, gar nix. Ihr müsst an öffentliche Plätze kommen. z.b. Kaffees, Flughäfen, MC D's usw. das geht denke ich mal am besten wenn ihr an Leute die in der nähe von so was wohnen (so das das Signal da hinkommt) einen Spot für ume bekommen. Denn im Auto sitzen und surfen macht nicht viel Spaß, davon mal abgesen das man weggejagt wird wenn man Pech hat (so wie ich). Liegt aber wiederum auch an der Fehlenden Werbung.

Punkt 4, die Bedienbarkeit. Klar er ist einfach zu bedienen das ist ein klarer Plus Punkt :-) aber wer hat denn so ein Ding da stehen? Das sind, wenn wir ehrlich sind, Freaks. Und die wollen auch mal mehr Einstellen. Also z.B. das Private Signal abschalten (Beispiel alleine in meiner Wohnung hab ich 7 Wlan's alleine 4 sind von mir Tendenz steigend)

Zudem wäre es denkbar das man sich mal die Internetabdeckung im Steinzeitland Deutschland ansieht. Da würde es sich Anbieten das man schwächer ausgebaute Gebiete vielleicht mit den Spots anschließen kann (über Gemeinden also auf Bundesebene)

So soll erstmal reichen.

Sollte noch jemand Fragen haben kann er sich gern per Mail bei mir melden.


Gruß Erik (Otacon) :-)

13 | Sent by: Erik – Sonntag, Dezember 7, 2008 (07:54)

Ich kann mich auch hier nur Anschließen:

1.
die Gesetzeslage in Deutschland, hier wäre eine VPS-Tunnelung am besten - nicht nur wegen der Beweislast bei Straftaten, sondern was ich schon immer gesagt habe (als ich noch da gewohnt habe mit Pseudonym 65520Bornweg.de.vu) auch zwecks Verschlüsselung der Login-Daten (egal ob Mail ODER AUCH FÜR DAS FON-PORTAL/SPOT-PORTAL)

2.
Es gibt keine Werbung/Promotion.
Es gab mal ein paar Router als Promo Umsonst/Günstiger,... ; aber außer uns Spotbetreibern nutzen die niemandem.
Es gab mal einen Kleinen und einen Großen Aufkleber, toll.

FON!

Genauso gut hätte auch Erbsensuppe darauf stehen können.
Kein Mensch weiß, was Fon ist
(außer der Handvoll, die es bereits nutzen) da nutzt so ein Aufkleber auch nichts.

Haut doch mal Flayer, Broschüren oder wie in Spanien Kondome (die mit dem 2Deutigen Aufdruck: SaferSurf) oder sonst etwas an die Spotbetreiber raus, dass die auch mal für euer Produkt weben.

Schaltet im Radio und TV Werbung oder macht sonstwas das euer Name bekannt wird.

14 | Sent by: Christian – Sonntag, Dezember 7, 2008 (08:16)

Ich glaube, dass in Deutschland LEIDER all zu oft der soziale Gedanke des teilen fehlt. Statt dessen sind viele von einer „Geiz ist geil!“ Mentalität beherrscht. Vielen ging es überhaupt nicht darum Ihre Bandbreite mit anderen zu Teilen, sondern einfach nur darum, einen kostenlosen oder super günstigen Router abzugreifen. Schade!
Ich bin online und Du???????

Aber jetzt ein paar Vorschläge:

-Fon Spots die länger als 3 Monate nicht aktiv sind sollten automatisch von der Fon-Map und aus der POI-Liste gelöscht werden. Es ist frustrierende, wenn man einen Spot zB. mit dem Navigationsgerät sucht und nur jeden dritten online findet.
-Fon Router die kostenlos abgegeben wurden und nicht mehr online sind sollten zurückgefordert werden. FON kann diese Router dann zB. selbst in Hotels, Restaurants, Flughäfen, Bahnhöfen, in Litfaßsäulen oder zusammen mit Schulen betreiben.
-Die Reichweite und Stabilität des Signals sollte generell erhöht werden, damit die Fon Spots besser erreichbar sind. Denn wenn ein Fon Spot zB. in einem Haus mit Garten oder im dritten Stockwerk betrieben wird, dann ist dieser auf der Straße oft nur noch schwach oder gar nicht zu erreichen. (die wenigsten benützen eine La Fontenna)

----übrigens, mein Motto lautet “GEIST IST GEIL!“----

15 | Sent by: Ralf G. aus Bonn – Sonntag, Dezember 7, 2008 (10:53)

Peter:
Also das Hauptproblem war sicherlich Peter. Diese ständigen Beleidigungen der Nutzer sind auch in der Providerwelt nicht unbemerkt geblieben. Mit soetwas kann man einfach keine Partnerschaft aufbauen. Deshalb vermute ich will kein Provider in Deutschland etwas mit FON zu tun haben.

Verfügbarkeit:
Solange der Benutzer keine Möglichkeit bekommt einen Standort zu bewerten wird FON keine Fortschritte machen. Die UTMS Tageskarte fpür 2,50 € ist immer verfügbar und ich weiß vorher was mich erwartet.

Sicherheit:
Die rechtliche Sicherheit ist zwar ein Thema aber das ist nicht das größte Problem. Schlimmer ist daß es nicht möglich ist über das öffentliche Signal ein VPN aufzubauen damit die Daten nicht unverschlüsselt übertragen werden. Eine Lösung für beide Problem (Sicherheit beim surfen und Haftung) wäre übrigens eine JAP Kaskade aufzubauen. Die Nutzung muß der Benutzer bezahlen nur das Java Programm müßte für den Router neu geschrieben werden.
https://www.jondos.de

Sprache:
Die Ignoranz anderer Sprachen als Englisch (Besonders im Forum und Blog) macht FON bei vielen unbeliebt.

Daß man sich erst kurz vor der Insolvenz für die Wünsche der Benutzer interessiert ist armselig. Schade. Es hätte etwas werden können.

16 | Sent by: sdf – Sonntag, Dezember 7, 2008 (12:32)

Grundsätzlich sind die rechtlichen Bedenken in Deutschland wesentlich größer, als in anderen Ländern.
Ich sehe folgende Probleme:
1. Die Haftung des Besitzers eines offenen Routers
2. Das Verbot der Provider, die Bandbreite mit Nachbarn zu teilen.
3. Die vielgelobte private SSID. Das Sicherste wäre, wenn man sie komplett deaktivieren könnte, wenn man sie nicht braucht. Denn mit der FON-SSID möchte ich eine möglichst große Reichweite haben, mit der privaten SSID möchte ich nur in der Wohnung oder im Garten arbeiten.
Schon ein kleiner Fehler bei der Verschlüsselung macht mein privates Netz möglicherweise öffentlich für Fremde verfügbar. Der durchschnittliche Fonero wie ich, ist halt kein WLAN-Sicherheitsspezialist und möchte trotzdem in akzeptabler Sicherheit leben.

17 | Sent by: Herbert aus der Südpfalz – Sonntag, Dezember 7, 2008 (15:24)

Sorry, aber ich bin was den mäßigen Erfolg von FON angeht etwas anderer Meinung.
Macht ihr euch wirklich alle wegen der Rechtslage in die Hosen ? - ich halte das für sekundär !
Ich habe seit über zwei Jahren eine Fonera zuhause - immer parallel zu meinem Fritz Accespoint da ich mit der Fonera selbst keine stabile Verbindung zustande bringe. Und ich bin öfter privat und geschäftlich unterwegs - bisher habe ich aber noch nie eine aktive Fonera gefunden wenn ich mal Zugang zum Netz gebraucht hätte.
Fazit: Die FON Dichte ist zu gering, an den falschen Stellen platziert und die Funktion instabil !

18 | Sent by: Chris – Sonntag, Dezember 7, 2008 (23:02)

Ich habe Martin V. gut verstanden. Ich glaube er versteht Deutschland nicht. Uns für Spargeil zu halten weil wir unsere Wirtschaft mit Aldi und media markt gerade ruinieren wird er nicht verstehen. Aber es ist ein Irrtum. Wir sparen nicht, wir sind halt bloß blöd. Meine Fonera läuft seit 2,5 Jahren. Es haben sich bislang nur 3 mal Foneros eingebucht. Eigene Versuche ergaben, daß das Signal unbegreiflicherweise plötzlich die Verbindung kappt. Frust. Ansonsten ist Ludwigshafen die Stadt der offenen Hotspots. Keiner kapiert hier wie man ein Signal verschlüsselt. Also warum FON wenn eh alles offen steht? Vorschlag: Es wäre sinnvoll mal mit Mittelständlern Kontakt aufzunehmen (Ärzten, Apothekern; Architekten; Steuerberatern, Juristen) um dort mit einfach vorkonfigurierten FON Points Werbung zu machen. Fragt doch mal deren Kammern / Verbände. Aber es muß technisch einfach sein und eine irgendwie geartete Hotline geben.

19 | Sent by: werner – Sonntag, Dezember 7, 2008 (23:53)

Ich hab schon mehrere Fonera's weitervermittelt aber auch ich hab die Erfahrung gemacht, dass die meisten zwar interessiert sind aber große Angst vor Missbrauch und den damit evt. verbundenen Konsequenzen haben. Ich kenne keinen Fall in dem hier in Deutschland jemand reell Probleme bekommen hat aber gegen diese Angst laesst es sich kaum argumentieren. Interessant in dem Zusammenhang ist, dass auf Themen wie Vorratsdatenspeicherung oder das neue BKA Gesetz immer mit Sprüchen wie "Ich hab doch nichts zu verbergen" geantwortet wird. Aber man fürchtet sich offensichtlich massiv vor den Folgen solcher Gesetze im Falle eines Missbrauch des eigenen Fon Spots.
Gruß
Kitagua

20 | Sent by: Kitagua – Montag, Dezember 8, 2008 (11:53)

Martin suchte damals nach Leuten, die das Geschäft in Deutschland aufbauen. Dann hat er sich am Ende für einen Gesamteuropa-Chef entschieden. Und ist leider viel zu wenig auf die nationalen Eigenheiten eingegangen. Generell waren ihm aber alle besonderen Aspekte des deutschen Marktes hinreichend erläutert worden.

Der rechtliche Aspekt spielt mit die größte Rolle. Aber man ist davon ausgegangen, daß man es bei genügend Öffentlichkeit und ein paar markanten Sprüchen aus dem Marketing belassen kann. Und solange auch kein FON-Nutzer auf den falschen Seiten landet, klappt es ja auch.

Der erste FON-Nutzer in Deutschland, der die falschen Seiten aufruft und dabei erwischt wird, sorgt sicherlich für eine Halbierung der FON Hotspots. Falls bis dahin .. egal.


21 | Sent by: applestar – Dienstag, Dezember 9, 2008 (11:17)

Hallo beisammen,

es ist schön, daß FON nun "endlich" den deutschen Markt entdeckt. Aus meiner Sicht gibt es für die bisher schleppende Akzeptanz der FON-Idee in Deutschland ein ganzes „Sammelsurium“ an Gründen:

1) Die auch hier in den Beiträgen immer wieder erwähnte Sicherheit gegen Mißbrauch ist in Deutschland nunmal ein ganz heißes Eisen. Der Gesetzgeber will es in Deutschland eben ganz besonders gut (preußisch gründlich) machen und geht dabei den Weg des geringsten Widerstands: Er hält sich bei allen Verstößen an den Inhaber eines Telekommunikationsanschlusses, hier DSL. Und im Falle eines Falles ist ERST der Rechner weg und DANN kommt evtl. irgendwann mal eine Unterstützung durch FON (wie bekomme ich die ohne Rechner? Gibt es eine Notrufnummer?). Ich behaupte, in Kreisen der Ermittlungsbehörden ist FON und das damit verbundene Konzept vollkommen unbekannt, sodaß ein Betroffener sich gegenüber einem Ermittler auch nicht wird erklären können. FON muß begreifen, daß in Deutschland der INHABER eines Telekommunikationsanschlusses für ALLES verantwortlich ist, was darüber passiert. Für weitere Verunsicherung sorgen haarsträubende Urteile von Richtern, die nicht im mindesten begreifen, was bei WLAN eigentlich passiert. Das Thema muß beackert werden, am besten auch direkt mit den zuständigen Ministerien. FON und das Prinzip von öffentlich zugänglichen PRIVATEN Telekommunikationsanschlüssen muß den Behörden bekannt gemacht werden. Es nützt einem FONERO gar nichts, wenn seine Wohnung durchsucht und alle PCs beschlagnahmt werden und einige Wochen später vielleicht mal von FON ein Benutzer benannt wird, der sonstwo in einem Land auf der Welt wohnt.

2) Man ist es in Deutschland nicht mehr gewohnt, Bedürfnisse oder Wünsche auf Gegenseitigkeit zu befriedigen. Gegen Geld wird einem alles abgenommen. Für alles und jedes gibt es eine Dienstleistung, einen Verein, eine irgendwie geartete Interessenvertretung, „die das macht“. Der Gedanke, einfach und unbürokratisch etwas zu bieten und dafür dann später von anderen „einfach so“ etwas geboten zu bekommen, ist in Deutschland einfach sehr vielen sehr fremdartig. Hier müssen noch dicke Bretter gebohrt werden. Ich selbst habe im Bekanntenkreis schon reichlich Werbung für FON gemacht. Die Idee fanden alle toll, aber selbst einen FONspot aufzubauen, damit man vielleicht mal im Urlaub irgendwo einen Hotspot nutzen kann; zuviel der Mühe. Das bringt mich zu ...

3) FON ist nahezu unbekannt! Es ist ja nett, wenn man einige wenige Flaggschiff-Projekte wie in München startet und dort für viel Geld ein Gebiet flächendeckend versorgt. Deutschland ist aber ein Flächenland, will heißen, die Bevölkerung knubbelt sich nicht in wenigen Zentren (auch wenn da natürlich viele Menschen leben), sondern ist stark über das gesamte Staatsgebiet verteilt. Es macht daher keinen Sinn, einige wenige Stadteile flächendeckend versorgen zu wollen (dafür ist WLAN technisch weder geeignet noch gedacht). Die Fläche muß angesprochen werden. Wo sind die Anzeigen, die Flyer, wo die Aufklärung über das Konzept? Ich kann als begeisterter Fonero nichtmal einen (deutschsprachigen!) Flyer selbst ausdrucken; vom Abruf professionell gestalteter Flyer gar nicht zu reden.

4) Ich selbst habe die Nutzung von FONspots fast aufgegeben. Warum? Überhaupt ist nur ein kleiner Teil der FONspots verläßlich in Betrieb. Und von den vielleicht 30% nutzbaren FONspots sind die Signale so schlecht, daß man keine sinnvolle Verbindung herstellen kann. Die Geräte liegen irgendwo im Wohnzimmer o.ä. rum und außen kommt nichts sinnvolles mehr an. Die Deutschen sind sicher nicht dümmer als die Bürger anderer Staaten, aber vielleicht liegts an der massiven Bauweise in Deutschland, daß man die Probleme hier besonders deutlich hat? Nur eine Vermutung. Jedenfalls kenne ich zahlreiche FONspots, die in der Karte ständig als aktiv gemeldet sind, an deren Adresse ich aber noch NIE ein Signal feststellen konnte. Viele weitere sind immerhin da, aber für eine sinnvolle Nutzung zu schwach.

5) Um auf Reisen einen Fonspot finden zu können, muß ich entweder ein spezielles kompatibles GPS-Gerät mitführen (POI-Listen) oder die extrem voluminösen FON-Maps aufrufen. Für letzteres brauche ich dann GSM/UMTS mit dickem Datenpaket. Wenn ich das aber bezahlt habe, brauche ich keinen FONspot mehr, zu dem ich auch noch aufwendig hinfahren muß. Gebraucht werden pdf-Listen zum Download, sortiert nach verschiedenen Kriterien: PLZ, Ort. Die kann man (nach Bedarf) ausdrucken oder im Rechner schnell mal durchsuchen. Ein Großteil meiner möglichen FON-Nutzung wird dadurch verhindert, daß ich unterwegs nicht ermitteln kann, ob und wo ein FONspot in der Nähe ist.

6) In Deutschland gibt es eine sehr gute Versorgung mit Mobilfunk. Das ganze Land ist fast flächendeckend mit GSM und zunehmend UMTS versorgt. Gleichzeitig ist das Einkommen vergleichsweise hoch und jeder an mobilem Internet Interessierte kann sich zu einem moderaten Preis Datenvolumina zu seinem ohnehin vorhandenen Mobilfunkvertrag hinzubuchen. Das funktioniert dann überall. Wozu dann noch FON.

7) Wer in Deutschland Fuß fassen will, muß seine möglichen Kunden auch in seiner Muttersprache abholen. Dazu reicht es nicht, ein paar Verwaltungsfunktionen auf der Internetseite ins Deutsche zu übersetzen. Auch wenn in Deutschland fast jeder irgendwann mal Englisch gelernt hat und sich Anglizismen hoher Beliebtheit erfreuen, so wollen die Kunden hier dann doch in ihrer Muttersprache angesprochen werden. Wäre es z.B. ein so riesiges Problem gewesen, Martins Filmchen mit einem deutschen Untertitel zu versehen? In Deutschland sind sämtliche Filme in Kino oder Fernsehen vollständig synchronisiert! Daran ist man gewöhnt, weniger wird nicht akzeptiert.

8) Die faktische Abschaffung des Status „Linus“ zeigt ein weiteres Mal, daß man sich für die Rechtslage in Deutschland und die daraus für die Foneros entstehenden Probleme bei FON bisher überhaupt nicht interessiert. Wer für das Teilen der Bandbreite auch nur einen Cent bekommt, erbringt nach deutschem Recht eine öffentliche Telekommunikationsdienstleistung, wird also zum Internet Provider! Daraus erwachsen umfangreiche Pflichten. Die harmloseste ist noch eine Meldepficht bei der Bundesnetzagentur, wofür ein umfangreiches Formular auszufüllen ist. Das Versäumen dieser Meldepficht ist eine bußgeldbewährte Ordnungswidrigkeit. Kaum ein privater Fonero wird so viel Umsatz machen, daß sich der ganze „Driss“ auch nur ansatzweise lohnt. Ich bin beim Status „Linus“ geblieben. Wollte ich heute neu einsteigen, würde ich zum „Zwangs-Bill“. Damit wäre das Thema FON dann bei mir durch. Für die 2 ct. pro Jahr mache ich keine Firma auf. Sollte ich irgendwann Zwangs-Bill werden, bin ich weg. Wäre schade, aber das wird mir dann zu bunt.

9) Durch den früheren Moderator und Autor des deutschen FON Blogs wurde viel Schaden angerichtet. Über Jahre hat sich FON hier einen für diese Aufgabe völlig ungeeigneten Mitarbeiter geleistet, der offenbar ohne jede Kontrolle durch FON gegen die FON-Mitglieder agieren konnte. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie kritikunfähig und undiplomatisch dieser Mensch ist. Gleichzeitig war es praktisch unmöglich, an diesem Menschen vorbei direkt mit FON in Kontakt zu treten. Man muß schon sehr enthusiastisch sein, um bei einer solchen „Betreuung“ noch dabei zu bleiben.


Ich werde weiter tapfer meine La Fonera betreiben. Wenn man den deutschen Markt aber nicht bald mit seinen Besonderheiten akzeptiert und entsprechend bedient, hat sich FON in Deutschland erledigt. Die Anfrage von Martin ist ein gutes Zeichen. Ich hoffe, FON wird in Deutschland noch zum Erfolg. Die Idee ist genial, die technische Umsetzung mit den zwei SSIDs ist auch prima und wird sicher noch besser. Jetzt fehlt nur noch eine ernstgemeinte Betreuung der Germanen :-)

Marcus

22 | Sent by: Marcus – Dienstag, Dezember 9, 2008 (18:37)

Das Haftungsproblem ist doch in Wirklichkeit keins. Ist denn schon jemals ein Fonero belangt worden? Wohl kaum!

Die Öffentlichkeitsarbeit von FON finde ich allerdings mangelhaft. Es weiß kaum jemand etwas mit dem Namen anzufangen. Offenbar hofft FON auf Mund-zu-Mund-Propaganda, aber so lückenhaft, wie das Netz jetzt noch ist, wird das nicht genügen...

23 | Sent by: StefanElf – Dienstag, Dezember 9, 2008 (21:53)

Wo wird man zum Zwangs-Bill? Und was die Haftung angeht: Das Gesetz zur Mitstörerhaftung betrifft unzureichend geschützte Internetzugänge. Sowohl WPA Verschlüsselung, wie auch eine Loginseite (beides bietet die Fonera) bieten diese vom Gesetzgeber geforderte, hinreichende Sicherung des Zugangs.

24 | Sent by: Axel (FON) – Donnerstag, Dezember 11, 2008 (12:26)

Die Aussage von Martin, dass es am "sparen" / "Geiz" oder dergleichen liegt ist für mich quatsch. Für mich ist entscheidend die potenzielle rechtliche Verantwortung.

Ich habe keine Lust auf ein SEK frühmorgens bei mir die Tür eintreten weil irgendjemand rechtlich verbotenes über meinen FON-Spot gemacht hat. Und selbst wenn ich dann sagen kann: "aber das war doch nicht ich sondern irgendein FON-User" - ob man mir das glaubt? Den ganzen Ärger mit Polizei und Staatsanwaltschaft?!

Sorry, aber das ist es mir nicht wert.

Dazu dann noch die Frage, ob man nicht mögliche Einnahmen versteuern muss und sich ggf. auch noch wegen Steuerverkürzung strafbar macht falls man das nicht macht bzw. möglicherweise eine Gewerbeanmeldung braucht?!

Da sollte FON mal VERBINDLICH ein Schreiben offizieller deutscher Stellen publizieren wie das genau ist und die rechtliche Haftungsfrage klären lassen, denn auf eine Aussage irgendeines FON-Mitarbeiters will ich mich da nicht verlassen.

25 | Sent by: Tim – Freitag, Dezember 12, 2008 (11:30)

@Axel (FON)

Frankly: Es gibt kein "Gesetz zur Mitstörerhaftung"; wenn man mit rechtlichen Ängsten der Foneros in Deutschland aufräumen will, dann mit Sicherheit nicht damit, dass - ohne dir zu Nahe treten zu wollen - rechtliche Laien mit Begriffen hantieren, die sie irgendwo mal aufgeschnappt haben.

Ganz im Gegenteil: Das verunsichert mich nur mehr, denn da habe ich das Gefühl, dass Menschen ohne notwendiges Wissen mir erklären wollen, warum das alles gar kein Problem ist.

Und für mich ist es ein Problem: Wenn was rechtlich Illegales über meinen FON-Spot (oder sonstigen WLAN-Internetzugangspunkt) abläuft läuft das in der Praxis so ab:

1) Die Polizei erscheint frühmorgens und reißt dich aus dem Schlaf, beschlagnahmen deine EDV-Infrastruktur und du darfst dich in den folgenden Wochen damit rumschlagen, deine Unschuld "aufzuklären", denn wahrscheinlich hat kaum ein Polizist oder Staatsanwalt je von FON gehört und das technische Konzept verstanden; die werden wahrscheinlich sagen: Ist ihre IP, also waren sie es.
Hoffentlich gelingt einem das. Habe ich dazu Lust und ist mir FON den potenziellen Ärger wert? Ehrlich gesagt: Nein.

2) Oder: Du kriegst ein nettes Schreiben eines Anwalts, der dich im Namen der Film-/Musikindustrie (nicht ganz kostenlos) abmahnt. Habe ich Lust, mit wochenlangem Aufwand - hoffentlich erfolgreich - nachzuweisen, dass ich das nicht selbst war sondern irgendein mir Unbekannter aus Timbuktu (sofern FON mir wirklich die Anmeldedaten dieses Nutzers zuschickt und die dann auch nicht gefakt sind)?

Das Risiko und ggf. der Aufwand ist mir einfach zu groß.

26 | Sent by: Tim – Freitag, Dezember 12, 2008 (11:56)

Der Gedanke mit Fon ein paar Kröten zu verdienen finde ich eigentlich gar nicht so schlecht. Aber so wie FON das macht wird das nicht gelingen ich denk mal in Deutschland ist keiner bereit 5 Euro für ein Tagesticket zu zahlen. Schon gleich gar nicht, wenn sich der Spot in einem Wohngebiet oder ähnlichem befindet. Sinnvoll wäre es den User selbst entscheiden zu lassen, was ein Tag oder eine Stunde an seinem Spot kosten soll.
Die Spielereien mit der Fonera 2.0 finde ich zwar hübsch, da ich alle Foneras außen installiert habe werden sie mir allerdings nichts bringen. Ich will kein Router Wunderwerk sondern Wifi teilen sei es mit oder ohne dabei ein bisschen was zu verdienen.

27 | Sent by: Patrik – Freitag, Dezember 12, 2008 (13:42)

Was kann ein Lösung oder wenigstens ein Verbesserung bringen?

(1) Gefühl der Rechtsunsicherheit mit FON
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Was FON dazu tun kann: Einen renommierten Anwalt beauftragen, bei den Behörden und Gesetzgebern in DE, AT und CH zu sehen, was Sache ist und diese von FON-Idee und von den Nutzerbedenken zu Informieren. Und dieser Anwalt soll dann im Einklang mit den Behörden und mit deren Wissen für die User die Rechtssicht darstellen und (optimalerweise) einen rechtlich gangbaren Weg aufzeigen.
Zusätzlich muss eine Ansprechstelle genannt sein (alle Infos: Name, Funktion, Telefonnummer, E-Mail), wenn ein Fonero Probleme bekommt. Wenn's eh nie schlagend wird dass geht das eh noch einfacher, oder?

(2) Desertierte La Foneras
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Da kann man nix machen - ich denke diese Router sind weg. Maximal dass ein paar User wieder zurückfinden, wenn FON mehr Fun bietet als das, was sie gerade anders machen. Die Developer Freaks könnte man mit der Fonero2.0 wieder zu ködern versuchen, dafür kann man noch das http://www.fonosfera.org System etwas ausbauen und vielleicht auch mehr Anleitungen/Infos auf deutsch übersetzt

(3) FON's Schmuddelimage in unseren Ländern
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Da ist eh schon etwas passiert, da Peter weg ist / de facto im Blog ruhig gestellt ist. Aber auch da muss man öffentlich eine klare Distanzierung die Trennung vom früher schlechten kommunizieren. Das ist im PR-Business 'halt so, sonst ist's nicht glaubhaft.
Das schafft aber nur Ruhe, baut aber ein kaputtes Image alleine nicht alleine wieder voll auf.
Ich denke FON sollte einen Prominenten (angesagter Musiker aus der Independent Musik Szene?) in DE finden, der das als Galionsfigur promoted. Ist zwar teuer, aber wirkt immer, vorallem bei jungen Leuten.

Außerdem gehört ordentlich öffentlich sichtbar definiert:
• Wer ist bei FON wofür bei DE zuständig?
• Wer ist im FON-DE-Team (alle Infos: Name, Funktion, E-Mail)?
• Wo ist FON ansässig (alle Infos im FON-Blog als Impressum: Firmenname, Name der Firmenleitung, Anschrift, Telefonnummern, Firmenbuchnummer, E-Mail von Office und Support)?
Das schafft die wiederherzustellende Redlichkeit hin zu den Konsumenten.

(4) Das Netz der nutzbaren FON-Hotspots dünnt aus
=================================
FON alleine kann (außer den Worten in den Newlettern) gar nichts direkt tun. Indirekt aber schon. FON muss endlich den Linus/Bill-Fonros ermöglichen, Ihre Linus/Bill-Fonero-Nachbarn via E-Mail erreichen zu können, um lokale FON-Gruppen zu bilden. Nur solche Gruppen können die Qualität des Netzes wieder heben. FON muss diese Gruppen auch mit viel Kommunikation und Aufmerksamkeit in den Boards versorgen. Auch Sticker und T-Shirts ein bisserl Hardwarekaufvorteile wären toll. Hie und da eine hippe FON Party bei den größeren Gruppen zu schmeißen würde auch schon reichen. Wenn bis auf eine Handvoll Fon-Beschäftigte alle (vorallem im Management) weiterhin so tun, als würden sie sich mit Kontakt zu Foneros die Hände schmutzig machen, wird nix draus. Solche Leute sind ja auch nicht der gute Umgang für motivierte und engagierte Foneros.

Fonero-Messaging via E-mail = Mittel gegen Ausdünnung des FON-Netzes

Ist das verständlicher Benefit genug für Eure Entscheidungsträger?


Das alles kostet nicht viel Geld sondern vorallem nur viel Motivation und ist die letzte Chance aus meiner Sicht, bevor FON mit über 90% nicht nutzbare Hotspots im Nebel des Uninteressanten verschwindet.
Übrigens ist es das kleine 1x1 des Marketing-Management, so etwas zu analysieren und zu erkennen (= meine Kritik an die Professionalität der DE-Marktverantwortlichen).
Sorry - ich hatte keine wirklich neuen Vorschläge.
Aber wie schon k0k0 im fonboard.de sagte, sind es einfach "noch zu erledigenden Hausaufgaben" Eurer Marktverantwortlichen, die für mich Ihren Job bisher nicht gut gemacht haben.

LG, Kyros


PS: Habe ich Martin's Idee mit dem "nur Sparenwollen" in den deutschsprachigen Ländern nicht erwähnt? Hmm… Er hat anscheinend emotionell keine Verbindung zu unserer Mentalität: In unseren deutschsprachigen Ländern macht man sich (wertfrei gesagt) nur mehr Gedanken und lebt weniger unbeschwert und sorglos in den Tag hinein als woanders.

28 | Sent by: Kyros – Montag, Dezember 15, 2008 (15:05)

@ Tim: Wie ich schon sagte, ist das überhaupt kein Versuch hier rechtliche Aufklärung zu betreiben und im Prinzip halte ich mich da auch raus.

Wer vor der von Dir geschilderten Situation Angst hat, der sollte sich gleich gar keinen Internetzugagng zulegen. Was meinst Du denn, wie oft die Provider schon die falsche Adresse rausgesucht haben (Zahlendreher oder falsche Datum sei Dank?)

Ja, alles was Du hier anführst kann eintreten (übrigens in jedem Land Europas - wo also liegt die Besonderheit in Deutschland?

Und wenn Du mich fragst - ja dieses Risiko ist es mir wert. Es ist nämlich im Vergleich mit anderen Risiken in meinem Leben quasi nicht existent.

29 | Sent by: Axel (FON) – Montag, Dezember 15, 2008 (17:57)

Hallo,
allein das englische Wort "Sharing" ist für Deutsche ein schweres Problem! Bekannt aus Spanien... etc.. Wo viele Leute mit "Time-Sharing" abgezockt worden sind. Urlaubswohnrechte wie man weiß. Also das kennen alle Deutsche , es hindert Sie aber daran teil zu nehmen an "teibaren" Sachen. Weil ein Deutscher nichts abgibt und klein-karriert ist. Wie die Vereins und Kleingärtnerkultur nunmal ist. Das muß man aufbrechen. Komisch ist auch für einen Deutschen das es nichts kostet. Damit kann er gar nicht fertig werden!Ich natürlich schon :-)

Ausserdem hat doch fast jeder eine Rechtsschutzversicherung , die auch Internetrecht einschließt.
Gruß von Werner

30 | Sent by: Werner – Montag, Dezember 22, 2008 (18:25)

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